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Buch Suchmaschinenoptimierung

Archive for July, 2008


Cuil - Neue Suchmaschine

Ex-Google-Mitarbeiter starten Suchmaschine “Cuil”. Ehemalige Top-Manager von IBM und Google haben eine neue Suchmaschine entwickelt, die deutlich mehr Webseiten als das große Vorbild erfassen soll.

Anna Patterson und Russell Power arbeiteten einst an der Entwicklung der Google-Suchmaschine mit, Tom Castello war Top-Manager bei IBM und Louis Monier kommt vom Suchmaschinen-Pionier Altavista. Nun haben sich die Vier selbstständig gemacht – und wollen den Internet-Giganten Google attackieren. Laut Medienberichten kommt Cuil auf einen Suchindex von 120 Milliarden. Damit soll Cuil drei Mal so viele Webseiten wie Google haben. Den Namen “Cuil” spricht man aus wie das englische Wort “cool”, seinen Ursprung hat der Begriff im Gälischen und bedeutet so viel wie “Wissen”. Ziel der neuen Suchmaschine ist, den Branchenführer Google herauszufordern und zu übertreffen. Cuil stellt in drei und nach Wunsch auch in zwei Spalten die Ergebnisse dar. Headline, Teaser und Bild als Einheit ähneln den Darstellungen in Nachrichtenportalen. Insgesamt scheint es aber, als würden deutschsprachige Seiten eher nicht gefunden werden. Dafür tauchen bisher nicht gekannte englischsprachige Einträge auf. Man sollte allerdings bedenken, dass “Cuil” auch erst seit ein paar Tagen in der Beta-Version online ist. Es bleibt abzuwarten, wie “Cuil” sich in den nächsten Monaten entwickelt. Wer die Suchmaschine mal testen will: www.cuil.com

Top 10 der deutschen Suchmaschinen

Google baut seinen Anteil am Suchmarkt auf über 80 Prozent aus

 comScore, Inc. (NASDAQ: SCOR), eines der führenden Unternehmen in der weltweiten Messung und Auswertung digitaler Medien, hat heute seinen Bericht über den deutschen Suchmarkt im Mai 2008 veröffentlicht, der auf den von qSearch 2.0 gesammelten Nutzerdaten basiert. qSearch 2.0 wurde in Deutschland im September 2007 eingeführt und beinhaltet Berichte über lokale Websites mit Suchfunktion wie beispielsweise ProSiebenSat1 Sites oder Sites der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck sowie über die großen internationalen Suchmaschinen von Google oder Microsoft.

Top 10 der deutschen Suchmaschinen

Im Mai konnte Google seine Führung bei der Gesamtzahl der Suchanfragen auf 80,5 Prozent ausbauen. Damit liegt Google weiterhin auf dem ersten Platz. eBay konnte auf dem zweiten Platz 6,2 Prozent für sich gewinnen, gefolgt von den deutschen Internetseiten ProSiebenSat1 mit 2,4 Prozent und der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck mit 2,2 Prozent. Zwei andere deutsche Anbieter – die Deutsche Telekom mit einem Anteil von 0,8 Prozent und T-Online Sites mit 0,7 Prozent waren ebenfalls unter den ersten Zehn.

comScore qSearch 2.0 deutscher Anteil am „Search Report“*

Mai 2008 im Vergleich zu April 2008

Deutsche Internetnutzer gesamt, Alter über 15 Jahre – von zu Hause und der Arbeit aus

Quelle: comScore qSearch 2.0

Unternehmen/Gruppe

Apr. 08

Mai 08

Differenz in %

Deutsche Internetnutzer gesamt:

100

100

0

Google Sites

79,0

80,5

1,5

eBay

6,7

6,2

-0,5

ProSiebenSat1 Sites

2,6

2,4

-0,2

Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck

2,1

2,2

0,2

AOL LLC

1,9

1,6

-0,3

Amazon Sites

1,5

1,1

-0,3

Microsoft Sites

1,0

1,0

0,0

Yahoo! Sites

0,9

0,9

0,0

Deutsche Telekom

0,8

0,8

-0,1

T-Online Sites

0,7

0,7

0,1

* ohne Suchanfragen von öffentlichen Computern, z. B. aus Internetcafés und Zugriff über Handys oder PDAs.

Weitere bemerkenswerte Ergebnisse im Mai 2008:

- Während des gesamten Monats wurden in Deutschland 3,7 Milliarden Suchanfragen durchgeführt.

- 34,9 Millionen deutsche Internetnutzer führten pro Monat mindestens eine Suchanfrage durch, das sind mehr als in jedem anderen europäischen Land.

- Deutsche Sucher führten im Durchschnitt 107 Suchanfragen pro Person aus; das sind 3,5 Suchanfragen pro Tag.

comScore, Inc. (NASDAQ: SCOR) ist weltweit führend in der Messung des digitalen Zeitalters. Weitere Informationen unter: www.comscore.com/boilerplate

Google indexiert keine Blogs mehr?

Google bald ohne Blogs? Seit ein paar Tagen passieren mal wieder merkwürdige Dinge bei Google. Nicht, dass dies “unnormal” wäre, denn der gestresste Webmaster kennt dies bereits, dass Google ständig was an seinem Algorithmus ändert.

Nun scheint es die Blogs getroffen zu haben. Bisher war es ja so, dass Google Weblogs geradezu “geliebt” hat und neue Blogpostings waren teilweise innerhalb weniger Minuten im Google Suchindex zu finden. Nun allerdings ist folgendes Phänomen zu beobachten:

Blog Beiträge, die zwischen dem 26.06.2008 und dem 01.07.2008 erstellt wurden, sind teilweise nicht mehr im normalen Google Suchindex zu finden, sondern nur noch in der Google Blogsuche (blogsearch.google.de) Auch bei neuen Beiträgen ist zu beobachten, dass diese zwar in die Google Suche reinkommen, aber dann nach einer Weile nur noch in der Blogsuche zu finden sind.

Bisher unklar ist, was Google mit dieser Maßnahme bezweckt. Möglicherweise will Google künftig im Suchindex nur noch “normale” Webseiten haben und keine Blogs mehr. Blogbeiträge sollen nur noch in der Blogsuche zu finden sein? Möglich wäre allerdings auch, dass Google künftig bei der Websuche Beiträge von Blogs einblendet, also so, wie es teilweise bei der Nachrichtensuche gehandhabt wird.

Weitere Blogberichte zum Thema:
boedger.de - googlewatchblog.de - blogs-optimieren.de

Telekommunikations-Strategie von Google

Google, originär mit über acht Milliarden durchsuchten Websites, einer Milliarde durchsuchten Bildern und über hundert internationalen Domains der weltweit erfolgreichste Suchmaschinenbetreiber, ist auf der Suche nach neuen strategischen Optionen. Eine davon ist die Telekommunikations-Strategie, die der Web-Gigant aus Kalifornien bereits seit Jahren im Hintergrund forciert.

Die Autoren Veit A. Siegenheim, Geschäftsführer Media & Entertainment bei der Unternehmensberatung Accenture, und Dr. Ralf Kaumanns, Senior Manager Media & Entertainment bei Accenture, beleuchten in der aktuellen Ausgabe von ‘MedienWirtschaft - Zeitschrift für Medienmanagement und Kommunikationsökonomie’ (Heft 2, ET: 25. Juni 2008), wie sich Google im Telekommunikations-Markt positioniert.

Google steht aufgrund der weiterhin stark ansteigenden Internetnutzung und der Popularität von Angeboten wie IPTV, Video-on-Demand, Online-Gaming etc. wie viele andere Wettbewerber vor dem Problem der knapper werdenden Übertragungskapazitäten. Die Netzbetreiber, die bislang einen Teil ihrer Gewinne in den Netzausbau investierten, nun aber immer mehr unter einer enormen Preiserosion im Endkundenmarkt leiden, fordern von den großen Internet-Unternehmen eine finanzielle Kostenbeteiligung. Eine ihrer Bestrebungen ist somit, die sogenannte Netzneutralität, also die diskriminierungsfreie Übermittlung von Daten, aufzuheben und dieses Ansinnen auf der politischen und regulatorischen Ebene zur Diskussion zu stellen. Eine Aufhebung der Netzneutralität würde sowohl wirtschaftliche Konsequenzen als auch qualitative Nachteile für die großen Internetanbieter mit sich bringen, vor allem weil eine Suchmaschine auf möglichst schnelle Reaktionszeiten und Datenübermittlung angewiesen ist, und zusätzliche Kosten nicht einfach an den Endkunden weitergereicht werden könnten.

Ausgehend von dieser These beschreiben die Autoren, wie die entsprechende Konterstrategie Googles aussieht. Google ist bereits auf den Ebenen Infrastruktur, Endgeräte sowie Dienst und Anwendungen aktiv geworden. So kauft das Unternehmen bislang ungenutzte Glasfaserkapazitäten (’Dark Fiber’) auf, um den Datenverkehr zwischen den eigenen Rechenzentren zu beschleunigen. Es plant zudem, sich an einem neuen Unterseekabel (Fiberglas) durch den Pazifik zu beteiligen. Darüber hinaus investierten die Kalifornier als Venture Capitalist in das Unternehmen Current Communications, das Breitband-Internetzugänge über die Stromleitung vertreibt. Und Google forciert den Ausbau alternativer Funknetze wie Wireless Local Area Networks (WLANs) oder Netze nach dem neuen WiMax-Standard. Beide seien schnell und flächendeckend zu installieren und arbeiten relativ kostengünstig, schreiben die Autoren. Um die Entwicklung im Bereich der drahtlosen Netze voranzutreiben, beteiligte sich Google bereits an kleineren, alternativen Kommunikations- und Technologieanbietern wie FON Technology, Meraki Networks, Ubiquisys sowie an einer Finanzierungsrunde des neuen WiMax-Gemeinschaftsunternehmens Clearwire. Darüber hinaus arbeitet Google intensiv an der Weiterentwicklung mobiler Endgeräte und sorgt dafür, dass GPS-basierte, lokale Produkte wie ‘Google Maps’ auf dem Apple iPhone vorinstalliert sind. Gleichzeitig beteiligte sich Google in den letzten Jahren an mehreren Unternehmen wie Android Software, Reqwireless und Skia, die mobile Anwendungen entwickeln.

Welche zukunftsfähigen Geschäftsmodelle für Google aus der - zunächst als Konterstrategie angelegten Aufstellung im Telekommunikationsmarkt - resultieren können, machen die Autoren im Folgenden deutlich. Interessenten können den kompletten Beitrag beim Verlag anfordern.

MedienWirtschaft - Zeitschrift für Medienmanagement und Kommunikationsökonomie erscheint im 5. Jahrgang (ISSN 1613-0669). Die Zeitschrift erscheint viermal jährlich und beschäftigt sich inhaltlich mit aktuellen ökonomischen Fragestellungen im Kontext von Medienunternehmen, Medienmanagement, Medienökonomie und Telekommunikation. Als Zeitschrift der angewandten Forschung wollen die Herausgeber unter der Chefredaktion von Prof. Dr. Insa Sjurts, Hamburg Media School/Universität Hamburg, sowohl Leser aus der Wissenschaft als auch aus der Praxis erreichen. Die Annahme der Beiträge erfolgt nach einem beiderseitig anonymen Review-Verfahren mit jeweils zwei Gutachtern. So wird eine hohe inhaltliche Qualität und Exklusivität der Artikel gewährleistet.

Online-Marketing-Tools: Microformats und Yahoo SearchMonkey

Unternehmen, die Suchmaschinen-Optimierung nutzen, sollten zwei neue Themen auf Ihre Agenda setzen: Microformats und Yahoo! SearchMonkey.

Microformats stellen wahrscheinlich einen wichtigen Baustein auf dem Weg zum semantischen Web (Web 3.0) dar, während das System Yahoo! Search Monkey dazu dient, die eigenen Suchmaschinen-Ergebnisse von Yahoo! grafisch und inhaltlich aufzuwerten. Auf diese beiden Themen geht das Fachmagazin suchradar in seiner aktuellen Ausgabe ein und bewertet die Technologien aus Sicht werbetreibender Unternehmen.

“Microformats sind ein wichtiger Trend, insbesondere für große Websites, die über strukturierte Daten verfügen”, so Markus Hövener, Chefredakteur des Magazins. “Websites können ganz einfach um semantische Informationen erweitert und für das Web 3.0 fit gemacht werden.”

Das Magazin suchradar geht in der aktuellen Ausgabe auf weitere Themen ein, z.B. auf die Optimierung von Kampagnen im Google AdWords Content-Netzwerk, Abmahnungen von Online-Shops und Tracking-Tools (RobotReplay und m-pathy). Darüber hinaus bietet das suchradar zahlreiche Nachrichten rund um Suchmaschinen-Marketing und -Optimierung, ein ausführliches Agentur-Verzeichnis und die Sektion “Q&A”, in der Fragen der Leser kompetent beantwortet werden.

Die aktuelle Ausgabe des suchradars kann auf der Website suchradar.de kostenlos heruntergeladen werden.