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Yahoo und Microsoft gemeinsame Suchmaschine

Microsoft und Yahoo können ihre Kooperation im Bereich der Online-Suche wie geplant starten. Sowohl das US-Justizministerium (Department of Justice) als auch die EU-Kommission haben die Suchallianz der beiden Unternehmen ohne Auflagen genehmigt.

Die Kooperationsvereinbarung, mit deren Umsetzung in den nächsten Tagen begonnen werden soll, umfasst die Umstellung der algorithmischen und kommerziellen Suche von Yahoo! auf die Microsoft-Plattform; Yahoo! wird im Gegenzug den exklusiven Vertrieb sämtlicher Online-Anzeigen der Premium-Werbekunden beider Unternehmen verantworten. Der gemeinsame Suchmarktplatz bringt Vorteile für alle Beteiligten: mehr Innovationen für Nutzer, ein größeres Suchvolumen und höhere Effizienz für Werbekunden und bessere Monetarisierungsmöglichkeiten für Publisher, da die neue Plattform eine größere Zahl an Sucheinträgen beinhaltet.

“Diese revolutionäre Suchallianz ermöglicht Yahoo!, sich künftig noch stärker auf die Weiterentwicklung der eigenen innovativen Suchumgebung zu konzentrieren”, betonte Carol Bartz, Chief Executive Officer von Yahoo!. “Wir kombinieren unsere Expertise und unsere Technologie mit attraktiven Inhalten, und das ist die große Stärke von Yahoo!. So gelingt es uns, individuelle und persönlich relevante Online-Produkte und -Services für unsere Nutzer zur Verfügung zu stellen.”

Steve Balmer, CEO von Microsoft, bekräftigt die Einschätzung von Bartz. “Obwohl wir erst am Anfang stehen, haben wir bereits jetzt einen wichtigen Meilenstein erreicht”, so Ballmer. “Microsoft und Yahoo! werden gemeinsam eine größere Vielfalt, einen höheren Mehrwert und mehr Innovation bringen, und zwar für Nutzer wie auch für Werbekunden und Publisher.”

Suchumgebung für Verbraucher
Gemäß der Ende Juli 2009 angekündigten Vereinbarung wird Microsoft Yahoo! die gleichen Suchergebnisse zur Verfügung stellen, die Bing bietet. Diese Sucheinträge werden von Yahoo! mit zahlreichen Innovationen optimiert, z.B. durch die Integration verschiedenster Yahoo! Inhalte, strukturierte ergänzende Informationen über wichtige Themen sowie Tools zur Gestaltung einer individuellen Suchumgebung für die Nutzer von Yahoo!.

Yahoo! wird sich darauf fokussieren, eine ansprechende, innovative Suchumgebung bereit zu stellen, die es Nutzern ermöglicht, Informationen über ihre Lieblingsthemen, wichtigsten Menschen und Orte zu suchen und zu finden. Obwohl Microsoft die zugrunde liegende Plattform bereitstellt, bleiben beide Unternehmen unabhängig und behalten ihren eigenständigen Marktauftritt und unterschiedliche, attraktive und optimierte Umgebungen im Wettbewerb um Zielgruppen, Aufträge und Klicks.

Umstellungszeitplan
Yahoo! und Microsoft werden mit Werbekunden, Publishern und Entwicklern maßgeschneiderte Zeitpläne erarbeiten, um eine effiziente und reibungslose Umstellung zu gewährleisten. Beide Unternehmen werden bereits lange vor der geplanten Umstellung auf die Microsoft-Plattform mit den meisten Partnern in Kontakt treten und diese regelmäßig über wichtige Informationen zum Ablauf informieren, sowohl telefonisch als auch per E-Mail oder durch Webinare. Weitere Details sind über auf der neuen Website searchalliance.com verfügbar.

Begonnen wird mit der Umstellung der algorithmischen Suche; diese Phase soll zumindest in den Vereinigten Staaten bis Ende 2010 abgeschlossen sein. Die Unternehmen hoffen außerdem, den Großteil der US-Werbekunden und Publisher bereits vor den Weihnachtssaison 2010 auf die neue Plattform umgestellt zu haben; sollte sich jedoch herausstellen, dass eine spätere Umstellung effizienter ist, kann die Umstellung auch bis zum Beginn des Jahres 2011 dauern. Die Systemumstellung aller globalen Kunden und Partner soll bis Anfang 2012 erfolgt sein.

nofollow Attribut fuer Hyperlinks

Wie die Suchmaschinen Google, Yahoo, Bing und Ask das nofollow Attribut bei Hyperlinks befolgen – oder auch nicht

Der Nofollow Tag führt als als Link-Zusatz dazu, dass einige Suchmaschinen Links, die mit dem nofollow Attribut versehen sind, nicht mehr folgen und der Nofollow Link steigert nicht die Linkpopularität bzw. den PageRank.

Der nofollow Link-tag wurde im Jahre 2005 von Google eingeführt und mittlerweile wird nofollow auch von weiteren Suchmaschinen genutzt. Zum sinnvollen Einsatz eignet sich der nofollow Zusatz z.B. zur Eindämmung von Link-Spam in Foren und Gästebüchern.

Der Syntax für Nofollow bei Hyperlinks lautet:

<a href=”http://www.Domainyxz.com” rel=”nofollow”>Linktext</a>

Wie behandeln Suchmaschinen Links, die mit einem nofollow Attribut versehen sind?

Google
Folgt keinen Links mit Nofollow-Zusatz

Yahoo
Scheint Nofollow Links zwar zu folgen, um neuen Content zu finden,
der Nofollow Link vererbt aber keine Linkpopularität, der Link ist nichts wert.

Ask
Unterstützt den Nofollow-tag nicht

Bing ehemals MSN-Suche

Der MSN Crawler hat Nofollow bisher beachtet, wie es hier in der Mitteilung
Working Together Against Blog Spam steht. Ob die neue Microsoft Suchmaschine Bing ebenfalls das nofollow-Attribut beachtet, ist noch nicht offiziell geklärt. Es scheint aber so, dass es ähnlich wie bei Yahoo gehandhabt wird, d.h. die Nofollow Links werden zwar vom Robot verfolgt, aber der Backlink ist nichts wert und beeinflußt das Ranking der verlinkten Seite nicht.

eBay stellt Partnerprogramm bei affilinet ein

Das Auktionshaus eBay will sein Webmaster Partnerprogramm bei affilinet zum 31. Oktober einstellen und dann sein eigenes “Inhouse” Affiliate-Netzwerk “eBay Partner Network” starten.

Ab dem 1. September 2009 können sich Webmaster für die neuen Partner-Programme beim eBay Partner Network anmelden. Ab dem 31. Oktober wird es nicht mehr möglich sein, die affilinet Plattform für eBay zu nutzen.

Die Publisher des neuen eBay Partner Network sollen laut eBay künftig u.a. profitieren von:

- “Quality Click Pricing” (QCP), ein neues Vergütungskonzept für Publisher, das die Vermittlung von qualitativ hochwertigem Traffic zu eBay noch besser vergütet.
- Automatische Einbindung in das weltweite eBay Partner Network, mit dem Publisher auch von regional vermittelten Zugriffen auf andere Marktplätze (geo-targeted links) sowie der globalen Reichweite von eBay profitieren können.
- Zugang zu neuen, dynamischen Werbetools, um eBay-Werbeinhalte individuell an die Seite des Publishers anzupassen.

Weitere Informationen für Webmaster, die von Affilinet auf das neue Ebay-Partnerprogramm umsteigen wollen, soll es künftig auch im Ebay Partner Blog geben.

Ob das neue Ebay Partnerprogramm für den Webmaster wirklich vorteilhafter ist, wird sich erst noch zeigen müssen. Für Affiliates, die das jetzige Ebay Partnerprogramm auf einer größeren Anzahl von Webseiten eingebaut haben, wird es auf jeden Fall mit einigem Arbeitsaufwand verbunden sein überall zu prüfen, wo der alte Bannercode noch eingebaut ist und dann gegen den neuen zu ersetzen.

Digital Asset Optimization (DAO)

SEO im Wandel: Google, Bing und Co. ziehen neben den klassischen “zehn blauen Textlinks” immer häufiger auch andersartige Ergebnisse hinzu. Um ihre Sichtbarkeit zu gewährleisten, müssen Unternehmen ihre Marketingstrategie an diese Universal Search anpassen.

Uwe Tippmann, Geschäftsführer von SEO-Spezialist ABAKUS Internet Marketing, erläutert in einem Artikel anschaulich, wie Unternehmen mit Digital Asset Optimization (DAO) ihre Sichtbarkeit im Web optimieren können.

Blumen Suchbegriff
Ein Beispiel, welches die Vielfalt der universellen Suche bei Google verdeutlicht, ist der Suchbegriff “Blume” – bei dem sowohl Bilder, Videos als auch die lokale Suche zusätzlich in die Ergebnisseite eingebunden werden.

Im Markt der Suchmaschinenoptimierung bewegt sich etwas: Um die sich verändernden Bedürfnisse der Suchenden zu bedienen, ziehen Google und Co. vermehrt Ergebnisse aus anderen Kanälen hinzu. Diese zusätzliche Verknüpfung verschiedener Medienformate und digitaler Kanäle nennt man Digital Asset Optimization (DAO).

DAO ist die Suchmaschinenoptimierung der Zukunft. Sie bietet bei richtiger Anwendung die einzigartige Möglichkeit, größtmögliche Popularität innerhalb kürzester Zeit zu erzielen”, erläutert Uwe Tippmann, Geschäftsführer von ABAKUS Internet Marketing. „Bei dieser neuen und sehr umfangreichen Art der Optimierung sollte die Agentur nicht nur verschiedene Datentypen, sondern auch digitale Medienkanäle wie Twitter oder Youtube berücksichtigen.“

Über 76 Prozent der Internetnutzer informieren sich online vor einem Kauf. So ist die Beachtung aktueller SEO-Trends nicht nur für starke Marken überlebenswichtig. Gerade auch kleinere Unternehmen können von einer professionellen, zukunftsorientierten Optimierung profitieren und mit DAO erheblich ihre Sichtbarkeit steigern. “Der Schlüssel dabei ist die Beachtung des Zusammenspiels zwischen den Handlungen des Endnutzers und der Darstellung dieser neuen Arten von Informationen durch die Suchmaschinen”, verrät Uwe Tippmann.

Was die Suchmaschinen bei Universal Search genau berücksichtigen und was Unternehmen bei ihrer Marketingstrategie in Zukunft besonders beachten müssen, erläutert Uwe Tippmann ausführlich in seinem Beitrag unter ABAKUS Internet Marketing

Twitter – Verdopplung Nutzerzahlen

Wann auch immer in den letzten Monaten plötzliche Ereignisse die mediale Berichterstattung dominierten: Die Nutzer des Microblogging-Dienstes Twitter waren stets schnell und gut informiert.

Twitter

Die Notwasserung eines Airbus im Hudson River, die Ereignisse nach den Präsidentschaftswahlen in Iran und zuletzt der Tod von Michael Jackson lösten einen Boom der 140-Zeichen-Nachrichten aus. Das Phänomen Twitter wird online wie offline von Anhängern und Kritikern diskutiert. Dabei wird oft die Frage gestellt, ob sich Twitter dauerhaft als Plattform des Bürgerjournalismus etablieren kann oder ob eher das Alltagsgezwitscher dominieren wird. Eine Analyse der Nielsen Nutzerstatistik belegt den aktuellen Twitter-Trend und zeigt darüber hinaus, von wem Twitter genutzt wird, woher die Nutzer kommen und wie sich ihr Nutzungsverhalten gestaltet.

Im Juni 2009 weist die Nielsen Nutzerstatistik für Twitter.com 1,8 Millionen Nettonutzer (Unique Audience) in Deutschland aus. Damit hat sich die Anzahl derer, die die Website von zu Hause aus oder auf der Arbeit mindestens einmal im Monat anklicken, seit April dieses Jahres fast verdoppelt. Betrachtet man die Nutzung unter demographischen Aspekten, zeigt sich zunächst, dass Frauen mit 54,1 Prozent in der Nutzerschaft im Juni häufiger auf Twitter vertreten waren als die männlichen Twitterer. Nach ihrem Alter aufgeschlüsselt waren es die Nutzer zwischen 25 und 34 Jahren, die – gemessen an ihrem Anteil an allen aktiven Nutzern – überproportional Twitter nutzten. Der Affinitätsindex dieser Gruppe liegt mit 150 über alle Altersstufen hinweg am höchsten.

Die Nielsen Statistik schlüsselt darüber hinaus auf, auf welchem Weg die Nutzer zu Twitter gelangen. Rund 1,5 Millionen Nettonutzer geben nicht direkt die URL in ihr Browserfenster ein, sondern finden über andere Internetseiten zu Twitter. Besonders viel Traffic wird von Google generiert. Damit stellt sich die Frage, ob es sich bei den Nutzern um regelmäßige Besucher handelt, denn denkbar ist auch, dass ein Teil der Nutzerzahlen nur aus kurzfristigem Interesse an bestimmten Themen oder erhöhter medialer Aufmerksamkeit resultiert. Die Loyalitätsanalyse der Nielsen Zahlen zeigt, dass 35,7 Prozent der Nutzer des Vormonats im Juni erneut Twitter besuchten. Anders herum betrachtet, waren lediglich 27,2 Prozent der Juni-Nutzer bereits auch im Mai auf Twitter.com. Ein Großteil der Besucher im Juni scheint also Twitter neu für sich entdeckt zu haben. Ein weiteres Indiz liefert die Anzahl der Visits: Im Juni waren 71,1 Prozent der Nutzer nur einmal auf der Website. Lediglich 14,8 Prozent der Nutzer waren mindestens drei Mal auf Twitter.com unterwegs. Trotz des enormen Interesses, scheint die Nutzung von Twitter im Juni bei vielen Nutzern also eher flüchtig und wenig intensiv gewesen zu sein. Dafür spricht auch die auf der Website verbrachte Zeit: Im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken wie Facebook oder Wer-kennt-wen, weist Twitter eine deutlich geringere Nutzungsdauer auf. Lediglich 6,5 Prozent der Nutzer verbrachten im aktuellen Monat mehr als 30 Minuten auf Twitter. Bei Facebook beträgt der Anteil dieser Nutzer 31,8 Prozent. Auf Wer-kennt-wen verbrachten im Juni sogar 43,8 Prozent der Nutzer mehr als eine halbe Stunde. Dieses Ergebnis ist selbstverständlich auch darauf zurückzuführen, dass das Verfassen der 140-Zeichen-Tweets darauf ausgerichtet ist, schnell und in Echtzeit zu kommunizieren und damit weniger Zeit in Anspruch nimmt als die Kontaktpflege über andere soziale Netzwerke.

Die Nielsen Nutzerstatistik basiert auf einem Nutzerpanel, das die Internetnutzung in Deutschland Monat für Monat repräsentativ abbildet. Aktuell zeichnet die Analyse der Daten für Twitter ein vielschichtiges Bild: Auf der einen Seite steht das enorme Interesse und der Zuwachs der Nutzerzahlen. Auf der anderen Seite statteten die Nutzer Twitter nur wenige Besuche ab und viele Nutzer des Vormonats sind nicht wieder zurückgekehrt. Zugleich werden aber auch kurze Besuche durch die einfache Bedienbarkeit und die Schnelligkeit von Twitter begünstigt. Bei unvorhergesehenen Ereignissen mit hohem Nachrichtenwert kommen diese Eigenschaften dem Microblogging-Dienst zugute und generieren hohe Aufmerksamkeit.


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