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Suchmaschinen Spam - Black-Hat-SEO

Neben der seriösen Suchmaschinenoptimierung - die sog. White Hat SEO - gibt es auch unseriöse Suchmaschinenoptimierung, die sog. Black-Hat-SEO-Methoden. Die letztere bezeichnet man auch als Suchmaschinen-Spam, welche von den Suchmaschinen nicht gerne gesehen wird und bei Entdeckung solcher Methoden zum dauerhaften Ausschluß der Spam-Seite aus den Suchmaschinen führen kann.

Wer also mit seiner Homepage langfristig erfolgreich in den Suchmaschinen bei Google, MSN, Yahoo & Co. gelistet werden möchte, der sollte keine unseriöse Black-Hat-SEO-Methoden anwenden. Das gilt natürlich auch, wenn man die Suchmaschinenoptimierung der Homepage nicht selber durchführt, sondern eine SEO-Agentur mit der Optimierung der Homepage beauftragt. Als Laie kann man normalerweise nicht auf den ersten Blick erkennen, ob die SEO-Agentur auch seriöse Methoden bei der Suchmaschinenoptimierung anwendet. Später ist der Ärger dann oft groß, wenn die Firmenhomepage in den Suchmaschinen gesperrt wird. Um Suchmaschinen-Spam zu entlarven, setzt Google auf automatische Algorithmen. Schlägt das Programm Alarm, folgt als nächstes eine manuelle Prüfung der Seite. Werden auch dann unzulässige SEO-Methoden entdeckt, dann folgt ein Auschluß der Webseite aus dem Suchindex.

Wie kann man als Laie nun unseriöse Suchmaschinenoptimierung, die sog. Black-Hat-SEO-Methoden erkennen? Kurz: Sie können als Laie nicht alles erkennen, wenn eine SEO-Agentur aber mit bekannten Black-Hat-SEO-Methoden arbeitet, dann sollten Sie den Auftrag lieber anderweitig vergeben.

Hier einige bekannte Black-Hat-SEO-Methoden:

  • Kopieren von fremden Inhalten, sog. Content-Crabber
  • Keyword-Stuffing – Suchbegriffe sehr oft wiederholen
  • Keywords, die mit Inhalte der Seite nichts zu tun haben
  • Hidden Text – unsichtbare Texte
  • Hidden Links – versteckte Links
  • Cloaking - Robot der Suchmaschine wird Extra-Seite präsentiert
  • Site-Hacking - unerlaubter Zugriff auf fremden Server und verstecken von Links
  • Doorway-Pages – Brückenseiten erstellen
  • Weitere Qualitätsrichtlinien von Google finden Sie auch unter Google Richtlinien für Webmaster und in einem Artikel der PC Welt. Lesen Sie hier ein Interview mit einem Suchmaschinen Spammer

    Cuil - Neue Suchmaschine

    Ex-Google-Mitarbeiter starten Suchmaschine “Cuil”. Ehemalige Top-Manager von IBM und Google haben eine neue Suchmaschine entwickelt, die deutlich mehr Webseiten als das große Vorbild erfassen soll.

    Anna Patterson und Russell Power arbeiteten einst an der Entwicklung der Google-Suchmaschine mit, Tom Castello war Top-Manager bei IBM und Louis Monier kommt vom Suchmaschinen-Pionier Altavista. Nun haben sich die Vier selbstständig gemacht – und wollen den Internet-Giganten Google attackieren. Laut Medienberichten kommt Cuil auf einen Suchindex von 120 Milliarden. Damit soll Cuil drei Mal so viele Webseiten wie Google haben. Den Namen “Cuil” spricht man aus wie das englische Wort “cool”, seinen Ursprung hat der Begriff im Gälischen und bedeutet so viel wie “Wissen”. Ziel der neuen Suchmaschine ist, den Branchenführer Google herauszufordern und zu übertreffen. Cuil stellt in drei und nach Wunsch auch in zwei Spalten die Ergebnisse dar. Headline, Teaser und Bild als Einheit ähneln den Darstellungen in Nachrichtenportalen. Insgesamt scheint es aber, als würden deutschsprachige Seiten eher nicht gefunden werden. Dafür tauchen bisher nicht gekannte englischsprachige Einträge auf. Man sollte allerdings bedenken, dass “Cuil” auch erst seit ein paar Tagen in der Beta-Version online ist. Es bleibt abzuwarten, wie “Cuil” sich in den nächsten Monaten entwickelt. Wer die Suchmaschine mal testen will: www.cuil.com

    Top 10 der deutschen Suchmaschinen

    Google baut seinen Anteil am Suchmarkt auf über 80 Prozent aus

     comScore, Inc. (NASDAQ: SCOR), eines der führenden Unternehmen in der weltweiten Messung und Auswertung digitaler Medien, hat heute seinen Bericht über den deutschen Suchmarkt im Mai 2008 veröffentlicht, der auf den von qSearch 2.0 gesammelten Nutzerdaten basiert. qSearch 2.0 wurde in Deutschland im September 2007 eingeführt und beinhaltet Berichte über lokale Websites mit Suchfunktion wie beispielsweise ProSiebenSat1 Sites oder Sites der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck sowie über die großen internationalen Suchmaschinen von Google oder Microsoft.

    Top 10 der deutschen Suchmaschinen

    Im Mai konnte Google seine Führung bei der Gesamtzahl der Suchanfragen auf 80,5 Prozent ausbauen. Damit liegt Google weiterhin auf dem ersten Platz. eBay konnte auf dem zweiten Platz 6,2 Prozent für sich gewinnen, gefolgt von den deutschen Internetseiten ProSiebenSat1 mit 2,4 Prozent und der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck mit 2,2 Prozent. Zwei andere deutsche Anbieter – die Deutsche Telekom mit einem Anteil von 0,8 Prozent und T-Online Sites mit 0,7 Prozent waren ebenfalls unter den ersten Zehn.

    comScore qSearch 2.0 deutscher Anteil am „Search Report“*

    Mai 2008 im Vergleich zu April 2008

    Deutsche Internetnutzer gesamt, Alter über 15 Jahre – von zu Hause und der Arbeit aus

    Quelle: comScore qSearch 2.0

    Unternehmen/Gruppe

    Apr. 08

    Mai 08

    Differenz in %

    Deutsche Internetnutzer gesamt:

    100

    100

    0

    Google Sites

    79,0

    80,5

    1,5

    eBay

    6,7

    6,2

    -0,5

    ProSiebenSat1 Sites

    2,6

    2,4

    -0,2

    Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck

    2,1

    2,2

    0,2

    AOL LLC

    1,9

    1,6

    -0,3

    Amazon Sites

    1,5

    1,1

    -0,3

    Microsoft Sites

    1,0

    1,0

    0,0

    Yahoo! Sites

    0,9

    0,9

    0,0

    Deutsche Telekom

    0,8

    0,8

    -0,1

    T-Online Sites

    0,7

    0,7

    0,1

    * ohne Suchanfragen von öffentlichen Computern, z. B. aus Internetcafés und Zugriff über Handys oder PDAs.

    Weitere bemerkenswerte Ergebnisse im Mai 2008:

    - Während des gesamten Monats wurden in Deutschland 3,7 Milliarden Suchanfragen durchgeführt.

    - 34,9 Millionen deutsche Internetnutzer führten pro Monat mindestens eine Suchanfrage durch, das sind mehr als in jedem anderen europäischen Land.

    - Deutsche Sucher führten im Durchschnitt 107 Suchanfragen pro Person aus; das sind 3,5 Suchanfragen pro Tag.

    comScore, Inc. (NASDAQ: SCOR) ist weltweit führend in der Messung des digitalen Zeitalters. Weitere Informationen unter: www.comscore.com/boilerplate

    Telekommunikations-Strategie von Google

    Google, originär mit über acht Milliarden durchsuchten Websites, einer Milliarde durchsuchten Bildern und über hundert internationalen Domains der weltweit erfolgreichste Suchmaschinenbetreiber, ist auf der Suche nach neuen strategischen Optionen. Eine davon ist die Telekommunikations-Strategie, die der Web-Gigant aus Kalifornien bereits seit Jahren im Hintergrund forciert.

    Die Autoren Veit A. Siegenheim, Geschäftsführer Media & Entertainment bei der Unternehmensberatung Accenture, und Dr. Ralf Kaumanns, Senior Manager Media & Entertainment bei Accenture, beleuchten in der aktuellen Ausgabe von ‘MedienWirtschaft - Zeitschrift für Medienmanagement und Kommunikationsökonomie’ (Heft 2, ET: 25. Juni 2008), wie sich Google im Telekommunikations-Markt positioniert.

    Google steht aufgrund der weiterhin stark ansteigenden Internetnutzung und der Popularität von Angeboten wie IPTV, Video-on-Demand, Online-Gaming etc. wie viele andere Wettbewerber vor dem Problem der knapper werdenden Übertragungskapazitäten. Die Netzbetreiber, die bislang einen Teil ihrer Gewinne in den Netzausbau investierten, nun aber immer mehr unter einer enormen Preiserosion im Endkundenmarkt leiden, fordern von den großen Internet-Unternehmen eine finanzielle Kostenbeteiligung. Eine ihrer Bestrebungen ist somit, die sogenannte Netzneutralität, also die diskriminierungsfreie Übermittlung von Daten, aufzuheben und dieses Ansinnen auf der politischen und regulatorischen Ebene zur Diskussion zu stellen. Eine Aufhebung der Netzneutralität würde sowohl wirtschaftliche Konsequenzen als auch qualitative Nachteile für die großen Internetanbieter mit sich bringen, vor allem weil eine Suchmaschine auf möglichst schnelle Reaktionszeiten und Datenübermittlung angewiesen ist, und zusätzliche Kosten nicht einfach an den Endkunden weitergereicht werden könnten.

    Ausgehend von dieser These beschreiben die Autoren, wie die entsprechende Konterstrategie Googles aussieht. Google ist bereits auf den Ebenen Infrastruktur, Endgeräte sowie Dienst und Anwendungen aktiv geworden. So kauft das Unternehmen bislang ungenutzte Glasfaserkapazitäten (’Dark Fiber’) auf, um den Datenverkehr zwischen den eigenen Rechenzentren zu beschleunigen. Es plant zudem, sich an einem neuen Unterseekabel (Fiberglas) durch den Pazifik zu beteiligen. Darüber hinaus investierten die Kalifornier als Venture Capitalist in das Unternehmen Current Communications, das Breitband-Internetzugänge über die Stromleitung vertreibt. Und Google forciert den Ausbau alternativer Funknetze wie Wireless Local Area Networks (WLANs) oder Netze nach dem neuen WiMax-Standard. Beide seien schnell und flächendeckend zu installieren und arbeiten relativ kostengünstig, schreiben die Autoren. Um die Entwicklung im Bereich der drahtlosen Netze voranzutreiben, beteiligte sich Google bereits an kleineren, alternativen Kommunikations- und Technologieanbietern wie FON Technology, Meraki Networks, Ubiquisys sowie an einer Finanzierungsrunde des neuen WiMax-Gemeinschaftsunternehmens Clearwire. Darüber hinaus arbeitet Google intensiv an der Weiterentwicklung mobiler Endgeräte und sorgt dafür, dass GPS-basierte, lokale Produkte wie ‘Google Maps’ auf dem Apple iPhone vorinstalliert sind. Gleichzeitig beteiligte sich Google in den letzten Jahren an mehreren Unternehmen wie Android Software, Reqwireless und Skia, die mobile Anwendungen entwickeln.

    Welche zukunftsfähigen Geschäftsmodelle für Google aus der - zunächst als Konterstrategie angelegten Aufstellung im Telekommunikationsmarkt - resultieren können, machen die Autoren im Folgenden deutlich. Interessenten können den kompletten Beitrag beim Verlag anfordern.

    MedienWirtschaft - Zeitschrift für Medienmanagement und Kommunikationsökonomie erscheint im 5. Jahrgang (ISSN 1613-0669). Die Zeitschrift erscheint viermal jährlich und beschäftigt sich inhaltlich mit aktuellen ökonomischen Fragestellungen im Kontext von Medienunternehmen, Medienmanagement, Medienökonomie und Telekommunikation. Als Zeitschrift der angewandten Forschung wollen die Herausgeber unter der Chefredaktion von Prof. Dr. Insa Sjurts, Hamburg Media School/Universität Hamburg, sowohl Leser aus der Wissenschaft als auch aus der Praxis erreichen. Die Annahme der Beiträge erfolgt nach einem beiderseitig anonymen Review-Verfahren mit jeweils zwei Gutachtern. So wird eine hohe inhaltliche Qualität und Exklusivität der Artikel gewährleistet.

    Google hat auch bei Journalisten eine Vormachtstellung

    Das Internet fordert den wichtigsten Bereich journalistischer Arbeit heraus: Die Qualität der Recherche steht online wie offline auf dem Prüfstand; eine Steigerung der Qualität ist hier notwendig. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Landesanstalt für Medien NRW (LfM).

    Mit der breit angelegten Untersuchung wird erstmals großflächig das Thema Online-Recherche in deutschen Zeitungs-, Fernseh-, Hörfunk- und Internetredaktionen unter die Lupe genommen. Im Rahmen einer hochkarätig besetzten Tagung im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin forderten führende Journalisten aller Mediengattungen eine offensive Auseinandersetzung mit dem Thema.

    Die Recherche im Internet gewinnt für Journalisten zunehmend an Bedeutung. Insbesondere die Schnelligkeit der Informationsbeschaffung und die Vielfalt der Informationen bieten erhebliche Vorteile. Doch aus veränderten Rahmenbedingungen in Redaktionen erwachsen auch Risiken und Qualitätsmängel. Eine Überprüfung von Online-Quellen findet nur selten statt. Und: Journalisten greifen bei ihrer Recherche im Netz vornehmlich auf andere journalistische Erzeugnisse zurück anstatt auf Primärquellen wie etwa Websites von politischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Einrichtungen.

    Man schreibt also sprichwörtlich voneinander ab. Prof. Dr. Marcel Machill von der Universität Leipzig, der die Studie “Journalistische Recherche im Internet” im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) geleitet hat, beobachtet in diesem Zusammenhang eine gesteigerte Selbstreferentialität im Journalismus: “Computergestützte Recherche macht es den Medienschaffenden noch einfacher, schnell nachzuschauen, was die Kollegen zu einem aktuellen Thema erarbeitet haben.”

    Gemeinsam mit seinem Team vom Lehrstuhl für Journalistik II hat er insgesamt 34 Medienangebote (Tageszeitungen, öffentlich-rechtliche und private Hörfunk- und TV-Sender, redaktionelle Onlineangebote) untersucht. Über 600 Journalisten wurden bundesweit schriftlich befragt und 235 Journalisten bei ihrer Arbeit beobachtet. Am Montag, 23. Juni, wurden die Studienergebnisse bei der LfM-Tagung im Haus der Bundespressekonferenz erstmals öffentlich präsentiert.

    Google hat auch bei Journalisten eine Vormachtstellung
    Das Telefon ist nach wie vor das wichtigste Rechercheinstrument der Journalisten. Doch gerade bei der Ermittlung von Zusatzquellen - wenn Journalisten also das auf ihren Schreibtisch eingehende Material erweitern wollen - kommen die Suchmaschinen im Internet zum Einsatz. Und hier dominiert auch bei den Medienschaffenden eindeutig Google den Markt. Wer bei Google beispielsweise zu einem aktuellen journalistischen Thema als Experte unter den ersten zehn Treffern gelistet wird, hat größte Chancen, wiederum von Journalisten interviewt zu werden. Die Suchmaschine kanalisiert also auch bei den professionellen Kommunikatoren die Aufmerksamkeit. Die befragten Redakteure sehen indes die Dominanz des privaten Suchmaschinenanbieters Google überwiegend pragmatisch:

    Sie sind sich möglicher Probleme bewusst, greifen aber weiterhin auf die marktführenden Angebote zurück, statt alternativ in Eigeninitiative unabhängige Quellen zu recherchieren. Dafür werden hauptsächlich strukturelle Gründe (personelle Engpässe und Zeitmangel im Redaktionsalltag) verantwortlich gemacht.

    “Unsere Pilotstudie ‚Journalistische Recherche im Internet’ verweist auf einen prekären Sachverhalt”, sagte LfM-Direktor Prof. Dr. Norbert Schneider. “Die Medienunternehmen müssen ein hohes Eigeninteresse daran haben, dass ihre Nachrichten sauber recherchiert sind - auch wenn sie auf Online-Recherche beruhen. Schließlich geht es hier um ein hohes Gut der Medien: nämlich ihre Glaubwürdigkeit, die man in der Regel nur einmal verlieren kann.” Schneider betonte mit Blick auf Journalisten und ihre Arbeitsweisen, dass selbstverständlich klassische journalistische Standards weiterhin eingehalten werden müssen. Er forderte Unternehmen auf, die dafür unverzichtbaren Arbeitsbedingungen auch vorzuhalten.

    Handlungsempfehlungen für die Praxis
    Die LfM-Studie formuliert vor diesem Hintergrund spezielle Handlungsempfehlungen, z. B. das Berufsbild des Dokumentationsjournalisten zu fördern. Im anglo-amerikanischen Bereich sind die so genannten “fact-checkers” in vielen Redaktionen Standard. Bei der journalistischen Aus- und Fortbildung, so eine weitere Empfehlung der Studie, müsse Recherchekompetenz verstärkt in den Fokus gerückt werden.

    Auch die Überlegung einer genossenschaftlich finanzierten, verlässlichen und unparteiischen Suchmaschinentechnologie wurde auf der hochkarätig besetzten LfM-Medientagung in Berlin diskutiert.

    Zu den Panelteilnehmern zählten Peter Kloeppel (Chefredakteur RTL), Jörg Sadrozinski (Redaktionsleiter tagesschau.de), Detlef Noormann (Geschäftsführer und Programmdirektor Berliner Rundfunk), Lorenz Maroldt (Chefredakteur “Der Tagesspiegel”), Thomas Leif (Vorsitzender Netzwerk Recherche), Volker Hummel (Initiative Qualität im Journalismus) u. a.

    Weblink:
    http://lfm-nrw.de